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Zitate über Arbeit

Mühe, Handwerk und Dinge erledigen.

Geprüfte Zitate

22 Zitate mit bekannter Quelle.

Wer kann, der handelt. Wer nicht kann, der lehrt.
Quelle: Mensch und Übermensch, „Maximen für Revolutionäre“ (1903)
EpiktetBelegt
Sag dir zuerst, wer du sein willst; dann tu, was du tun musst.
Quelle: Lehrgespräche III.23
PlatonBelegt
Der Anfang ist der wichtigste Teil der Arbeit.
Quelle: Politeia, Buch II, 377a
Der Lohn für eine gut getane Sache ist, sie getan zu haben.
Quelle: New England Reformers (1844)
Früh zu Bett und früh wieder auf macht gesund, reich und klug obendrauf.
Quelle: Almanach des armen Richard (1735)
Gut getan ist besser als gut gesagt.
Quelle: Almanach des armen Richard (1737)
VoltaireBelegt
Wir müssen unseren Garten bestellen.
Quelle: Candide, letzter Satz (1759)
VoltaireBelegt
Das Bessere ist der Feind des Guten.
Quelle: La Bégueule (1772), nach einem italienischen Sprichwort
HorazBelegt
Wer begonnen hat, hat schon halb vollendet. Wage es, weise zu sein.
Quelle: Episteln I.2.40 („Dimidium facti qui coepit habet; sapere aude“)
Die Medizin ist meine gesetzliche Ehefrau und die Literatur meine Geliebte.
Quelle: Brief an Alexei Suworin (11. September 1888)
Man kann das Meer nicht überqueren, indem man nur dasteht und aufs Wasser starrt.
Quelle: Verirrte Vögel, 129 (1916)
Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.
Quelle: Der Prophet, „Von der Arbeit“ (1923)
Man bemerkt nie, was schon getan wurde; man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt.
Quelle: Brief an ihren Bruder Józef (18. März 1894)
Eisen rostet, wenn man es nicht gebraucht, stehendes Wasser verliert seine Reinheit … so schwächt auch Untätigkeit die Kraft des Geistes.
Quelle: Notizbücher
Thomas EdisonZugeschrieben
Genie ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Transpiration.
Quelle: Nach Harper's Monthly (September 1932), Erinnerung an eine Äußerung um 1903
Wenn eine Sache es wert ist, getan zu werden, ist sie es auch wert, schlecht getan zu werden.
Quelle: What's Wrong with the World (1910)
Große Dinge entstehen nicht durch Impuls, sondern durch eine Reihe kleiner Dinge, die zusammengefügt werden.
Quelle: Brief an Theo (22. Oktober 1882)
Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.
Quelle: Wilhelm Tell, III,1 (1804)
Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.
Quelle: Moral (1936)
Max WeberBelegt
Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich.
Quelle: Politik als Beruf (1919)
Karl ValentinZugeschrieben
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.
Quelle: Überliefert
Sepp HerbergerZugeschrieben
Das nächste Spiel ist immer das schwerste.
Quelle: Mündlich überliefert

Berühmt, aber nicht von ihnen

Zitate zu diesem Thema, die meist der falschen Person zugeschrieben werden.

KonfuziusNie gesagt
Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.

Tatsächlich: Keine Stelle in den Gesprächen; der Spruch taucht erst im Druck des 20. Jahrhunderts auf.

Abraham LincolnNie gesagt
Gib mir sechs Stunden, einen Baum zu fällen, und ich verbringe die ersten vier mit dem Schärfen der Axt.

Tatsächlich: Kein zeitgenössischer Beleg; frühe Fassungen nennen einen namenlosen Holzfäller.

Beurteile nicht jeden Tag nach der Ernte, sondern nach der Saat, die du säst.

Tatsächlich: Keine Quelle in Stevensons Werk gefunden; erscheint nur in modernen Sammlungen unter seinem Namen.

Nikola TeslaOhne Quelle
Die Gegenwart gehört ihnen; die Zukunft, für die ich wirklich gearbeitet habe, gehört mir.

Die Spur: Viel zitiert, aber keine Originalveröffentlichung gefunden.

Henry FordNie gesagt
Hätte ich die Leute gefragt, was sie wollen, hätten sie gesagt: schnellere Pferde.

Tatsächlich: Kein Beleg, dass Ford es gesagt hat; der Satz taucht erst Ende der 1990er auf.

Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen … sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Der echte Wortlaut: Eine freie moderne Paraphrase einer Stelle aus „Die Stadt in der Wüste“ (Citadelle, 1948). Die Schiffsbau-Formulierung ist nicht von ihm.

Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.

Der echte Wortlaut: Echt (Faust II, 1832), aber gesungen von den Engeln – nicht als Lebensmotto Goethes.