Autoren / Ralph Waldo Emerson

Ralph Waldo Emerson: Zitate

1803–1882 · amerikanischer Essayist und Dichter

Emersons Essays – vor allem „Selbstvertrauen“ – sind die Wurzel der amerikanischen Ratgeberliteratur. Genau deshalb wird ihm so viel spätere „Motivation“ angehängt.

4 echt · 3 falsch zugeschrieben

Wirklich von Ralph Waldo Emerson

4 Zitate, im Werk oder bei einem verlässlichen Zeugen nachgewiesen.

Belegt
Eine törichte Beständigkeit ist das Gespenst kleiner Geister.

Entscheidend ist das Wort „töricht“ – gegen Beständigkeit an sich war er nicht.

Quelle: Selbstvertrauen (1841)
Belegt
Vertraue dir selbst: Jedes Herz schwingt mit dieser eisernen Saite.
Quelle: Selbstvertrauen (1841)
Belegt
Nichts Großes wurde je ohne Begeisterung erreicht.
Quelle: Kreise (1841)
Belegt
Der Lohn für eine gut getane Sache ist, sie getan zu haben.
Quelle: New England Reformers (1844)

Nie gesagt

Berühmte Sätze, die zugeschrieben werden – aber verfälscht, ohne Quelle oder von jemand anderem sind.

Nie gesagt
Geh nicht, wohin der Weg führen mag; geh dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.

Tatsächlich: Die nächstliegende frühe Fassung stammt von der Dichterin Muriel Strode (1903).

Nie gesagt
Was hinter uns und was vor uns liegt, sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt.

Tatsächlich: Henry Stanley Haskins, Meditations in Wall Street (1940).

Nie gesagt
Du selbst zu sein in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft.

Tatsächlich: Nicht in Emersons Essays, Tagebüchern oder Briefen; die Zuschreibung ist modern.